Über uns

Für wen wir das machen

Mikoka ist kein Ratgeber. Kein Therapieprogramm. Kein Kurs. Es ist ein Ort für Menschen, die anfangen wollen, genauer hinzuschauen.

Wer hier liest

Es gibt kein einheitliches Bild. Manche kommen, weil sie selbst nie über Geld reden konnten und nicht wissen, warum. Andere, weil sie gemerkt haben, dass ihr Verhalten mit Geld Muster wiederholt, die sie bei ihren Eltern beobachtet haben.

Menschen in der Mitte

Zwischen 30 und 50, oft zum ersten Mal mit größeren finanziellen Entscheidungen konfrontiert. Und plötzlich tauchen Reaktionen auf, die sich nicht ganz erklären lassen.

Warum fühlt sich ein Kreditgespräch so beschämend an? Warum kann man über das eigene Gehalt nicht reden?

Erwachsene Kinder

Die die Eltern jetzt anders sehen als früher. Die merken, dass die Eltern Entscheidungen getroffen haben, die sie selbst nie ganz verstanden haben. Und die anfangen zu fragen.

Nicht um zu urteilen. Sondern weil die Fragen da sind.

Neugierige Leser

Die sich für Soziologie interessieren, für die Frage wie Gesellschaft funktioniert, wie Ungleichheit weitergetragen wird. Die Texte lesen, die über das Persönliche hinausgehen.

Menschen im Aufbruch

Die gerade aus einem bestimmten Milieu herauswachsen. Soziale Aufsteiger, die bemerken, dass der Aufstieg auch Verluste hat. Dass Geld plötzlich anders bedeutet als früher.

Was Mikoka nicht ist

Keine Finanzberatung

Wir schreiben nicht darüber, wie man anlegt, spart oder Schulden abbaut. Das ist nicht unser Thema.

Keine Therapie

Wir stellen keine Diagnosen und begleiten keine persönlichen Prozesse. Wer therapeutische Unterstützung sucht, findet sie anderswo.

Kein Selbsthilfeprogramm

Es gibt keine Schritte, keine Methoden, keine Versprechen. Nur Texte, die zum Nachdenken einladen.

Kein Urteil

Wir bewerten keine Verhaltensweisen. Weder die der Großeltern noch die der Leser. Verstehen ist das Ziel, nicht Verurteilen.

Aufgeschlagene soziologische Bücher auf einem Schreibtisch, handgeschriebene Notizen, Leserlicht
Unser Ansatz

Soziologie als Werkzeug

Wir stützen uns auf Autoren wie Pierre Bourdieu, Arlie Hochschild und Didier Eribon. Nicht weil wir akademisch schreiben wollen. Sondern weil ihre Konzepte helfen, Dinge zu benennen, die sonst schwer zu greifen sind.

Klasse. Habitus. Soziale Reproduktion. Diese Begriffe klingen abstrakt, aber sie beschreiben etwas sehr Konkretes. Warum manche Familien Geld anders behandeln. Warum bestimmte Muster sich wiederholen.

Wir übersetzen das in lesbare Texte. Ohne Fußnoten. Mit echten Fragen.